Offizielle Einweihung des Fairteilerschrankes

v.l.n.r. Barbara Leichsenring, Kathrin Astor, Elke Krämer, Julia Meinel, Manu Peters

„Foodsharing rettet Lebensmittel. Doch dabei kommen die Lebensmittel, die ansonsten vernichtet worden wären, weil zum Beispiel Tafelläden sie nicht annehmen würden (zu kleine Mengen, Mindesthaltbarkeit überschritten), Menschen zu Gute, die auf diese Spenden angewiesen sind“ erläutert Manu Peters von Foodsharing Bruchsal den Grundgedanken der Initiative bei der offiziellen Einweihung des „Fairteilerschrankes“ auf dem Gelände der AWO Schatzgrube in der Kaiserstraße 2. Bis zur Einrichtung des Schrankes gab es in der Bruchsaler Kernstadt lediglich einen mobilen Fairteiler. Dabei wurden die Spenden zu festen Terminen auf einem Parkplatz in der Orbinstraße verteilt. Doch mit Beginn der Corona-Krise war diese Art des fairteilens nicht mehr möglich, weshalb nach einem festen Standort gesucht werden musste. Der Dank der AWO auch schnell gefunden war. „Wir hatten schon verschiedene Möglichkeiten angedacht, wie wir in dieser Zeit bedürftige und heimatlose Menschen unterstützen könnten“ so Elke Krämer, gemeinsam mit Angelika Nosal Geschäftsführerin der AWO Sozialen Dienste gGmbH. Da alle denkbaren Möglichkeiten auf dem Gelände der Geschäftsstelle in der Prinz-Wilhelm-Straße unter Berücksichtigung der Corona-Richtlinien verworfen werden mussten kam die Anfrage der Intitiative für das Aufstellen des Fairteilerschrankes wie gerufen und mit der Schatzgrube war auch sogleich der geeignete Standort gefunden. Der Schrank ist 24 Stunden zugänglich und wird mit Waren ausgestattet, die Foodsharing Bruchsal von Kooperationsbetrieben zur Verfügung gestellt bekommt. Doch auch Privatpersonen können spenden, allerdings sollte darauf geachtet werden, dass die die Waren kein Verbauchsdatum haben und nicht gekühlt werden müssen. Die Waren werden täglich von einem Pflegeteam kontrolliert, sodass ein bedenkenloser Verzehr gewährleistet ist.

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